Vorwort
Ein Thema, dem ich mich schon länger widmen will, ist die Chronologiekritik von Gunnar Heinsohn und ihm nahestehende Chronologiekritiker.
Auf dieses Thema wurde ich durch das sehr empfehlenswerte Buch von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger: "Eigentum, Zins und Geld"
(Metropolis Verlag, 4. Auflage, 2006), aufmerksam. Über die darin vorkommende Kritik, habe ich bereits im Preview zu dieser Serie geschrieben. Der Titel dieses Beitrags ist eine Anspielung auf das Buch von Gunnar Heinsohn: "Die Sumerer gab es nicht"
(Mantis Verlag, 1988). Ich möchte dieses Thema sehr ausführlich in einer längeren Serie behandeln und auf viele Aspekte eingehen. Das Hauptaugenmerk soll jedoch auf den naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden liegen. Sollten Verfahren zur Datierung, wie die 14C-Datierung und Dendrochronologie - entgegen den Behauptungen der Chronologiekritiker - einen Gültigkeitsanspruch haben und sollte es darüber hinaus anhand von Funden möglich sein, die Kritik zu widerlegen, wird diese Serie etwas kürzer ausfallen. Sollten sich jedoch die Zweifel der Chronologiekritiker bestätigen und die Methoden gravierende Mängel aufweisen, so wird diese Serie zur Chronologiekritik deutlich länger werden und es wird sehr ausführlich über die gesamte Kritik berichtet werden.