Seit meinem ausführlichen Artikel im März zur Widom-Larsen Theorie, die die Versuche zur "kalten Fusion" ohne Fusion erklärt, gibt es nicht viel Neues aus dem Bereich zu berichten. Jedoch ist mittlerweile ein Promovideo der NASA aufgetaucht, in dem Joe Zawodny vom NASA Langley Research Center erklärt, dass er an einem gezielten Versuch zur Widom-Larsen Theorie arbeitet.
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Dienstag, 20. November 2012
Donnerstag, 3. Mai 2012
Aushilfsjob Archäologe: Ausgrabung in Gerlingen
Ich habe wieder mal einen Job bei der Archäologischen Denkmalpflege. Die Grabung ist auf dem Träubleareal in Gerlingen. Auf der anderen Seite der Hauptstaße wurde schon letztes Jahr gegraben (Stuttgarter Zeitung: "Schon alte Gerlinger spielten mit Murmeln", "Sehr viele Scherben aus dem Mittelalter").
Im Moment gibt es noch nicht wirklich was zu berichten, aber ich habe mal eine Bildergalerie reingestellt, die ständig ergänzt wird. Einen ausführlichen Artikel zur Grabung wird es zu späterem Zeitpunkt geben.
Im Moment gibt es noch nicht wirklich was zu berichten, aber ich habe mal eine Bildergalerie reingestellt, die ständig ergänzt wird. Einen ausführlichen Artikel zur Grabung wird es zu späterem Zeitpunkt geben.
Montag, 16. April 2012
Gute Doku zur Relativitätstheorie
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Ich habe eine gute Dokumentation zu Einsteins spezieller und allgemeiner Relativitätstheorie gefunden. Die Doku vollzieht sehr gut Einsteins Gedanken nach und bleibt dabei immer sehr anschaulich. Vor allem die Veranschaulichung zur relativistischen Masse kannte ich so noch nicht und finde ich gut gelungen. Wer schon immer mal einen Blick in die Gedanken eines der größten Genies werfen wollte, dem sei diese Doku aufs Wärmste empfohlen.
Komplette Playlist |
Das Video ist, wie man dem Begleitheft entnehmen kann, im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur entstanden und ist für Schulen online über den Service www.bildungsmedien.tv verfügbar. Bildung auf diese Art ansprechend zu vermitteln finde ich sehr positiv.
Freitag, 13. April 2012
"Entropic gravity" TEIL 3: Ein neues Paradigma
| Kopernikanische Wende (Quelle: wiki) |
Dienstag, 10. April 2012
"Entropic gravity" Ergänzung zu TEIL 2: Details und ein Experiment zum holografischen Prinzip
| Interferometer (Quelle: wiki) |
Vor über 100 Jahren fand das Michelson-Morley Experiment statt. Man suchte damals das Medium des Lichts, den Äther, auf dem sich die Lichtwellen ausbreiten sollen. Zur Zeit wird ein Experiment, mit dem exakt gleichen Versuchsaufbau, vorbereitet. Diesmal aber mit höhere Präzisision und einem anderen Zweck. Man sucht diesmal nicht nach dem Äther sondern nach "holografischem Rauschen". Diesen Versuch und ein noch paar Details zum holografischen Prinzip möchte ich kurz ansprechen.
Montag, 9. April 2012
"Entropic gravity" TEIL 2: Das Holografische Prinzip
![]() |
| Hohle Welt (Quelle) |
Freitag, 6. April 2012
Und nochmal überlichtschnelle Neutrinos
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Fortsetzung von hier und hier. Es war nun definitiv ein Messfehler und sowohl der OPERA Sprecher als auch der "physics coordinator" sind zurückgetreten. Die Details dazu kann man im englischen Wikipedia Artikel nachlesen. Mir fällt dazu nur eines ein:
![]() |
| Ätsch!!! |
Stand der Suche nach dem gottverdammten Higgs-Boson ("Gottesteilchen")
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Da ich im Rahmen der Artikelserie über die "entropic gravity" einiges über die Quantenmechanik bzw das Standardmodell schreibe, wollte ich mich auch mal auf den aktuellen Stand zur Suche nach dem Higgs-Boson bringen. Und das Ganze sieht eigentlich ziemlich ordentlich aus. Gerade auf dem Diphoton Zerfallskanal hat man ein ziemlich deutliches Signal:
In so manchen Bereichen der Wissenschaft würde eine Signifikanz von mehr als 2 sigma schon als "sicheres Ergebnis" gelten. Physiker sind aber zurecht rigoros (Vergleiche dazu meinen Artikel: Wissenschaftstheorie: Superbowl, Emotionen toter Lachse und überlichtschnelle Teilchen )
Eine gute Analyse der Ergebnisse findet sich im xiVra blog.
Wer sich schon gefragt hat, warum es eigentlich "Gottesteilchen" genannt wird, kann in diesen Artikel aus der Zeit rein schauen. Ich finde es zwar generell gut, Wissenschaft anschaulich und schmackhaft zu machen, aber die Bezeichnung "Gottesteilchen" finde ich einfach nur bescheuert. Das ist mir zu viel Marketing. Dann doch lieber goddamn particle...
| Vorläufiges Ergebnis vom ATLAS Detektor des LHC am CERN. (Quelle: xiVra blog) |
In so manchen Bereichen der Wissenschaft würde eine Signifikanz von mehr als 2 sigma schon als "sicheres Ergebnis" gelten. Physiker sind aber zurecht rigoros (Vergleiche dazu meinen Artikel: Wissenschaftstheorie: Superbowl, Emotionen toter Lachse und überlichtschnelle Teilchen )
Eine gute Analyse der Ergebnisse findet sich im xiVra blog.
Wer sich schon gefragt hat, warum es eigentlich "Gottesteilchen" genannt wird, kann in diesen Artikel aus der Zeit rein schauen. Ich finde es zwar generell gut, Wissenschaft anschaulich und schmackhaft zu machen, aber die Bezeichnung "Gottesteilchen" finde ich einfach nur bescheuert. Das ist mir zu viel Marketing. Dann doch lieber goddamn particle...
Dienstag, 3. April 2012
"Entropic gravity": Gravitation von den Füßen auf den Kopf gestellt - TEIL I: Entropie
![]() |
| Einstein mit zerzaustem Haar. |
Mittwoch, 28. März 2012
Nochmal überlichtschnelle Neutrinos
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Ich hatte hier schon über die Messungen der Neutrino Geschwindigkeit geschrieben und die Möglichkeit eines systematischen Fehlers. Wenn aber tausende Experimente die Relativitätstheorie bestätigen und eines dieser dann widerspricht, sollte die Fehlersuche zu erst beim Experiment und nicht bei der Theorie beginnen. Dies war auch die Meinung jener Forscher selbst, die das Ergebnis präsentierten. Es gibt in der Zwischenzeit zwar noch keine neue Messungen durch die OPERA Gruppe, dafür aber eine der ICARUS Gruppe. Die Gruppe kann die Ergebnisse nicht bestätigen. Die Signifikanz ist zwar geringer, aber ich gehe davon aus das eine höhere Signifikanz das selbe Ergebnis liefern dürfte. Die Publikation ist unter arXiv:1203.4683v1 zu finden.
Hier noch ein netter Comic von xkcd.com zum Thema:
Die Behauptung, dass nicht alle Experten dumm sind, ist in der Internetgemeinde durchaus schon zu einer sehr gewagten Behauptung geworden....
Hier noch ein netter Comic von xkcd.com zum Thema:
| (Quelle: http://xkcd.com/955/) |
Die Behauptung, dass nicht alle Experten dumm sind, ist in der Internetgemeinde durchaus schon zu einer sehr gewagten Behauptung geworden....
Freitag, 23. März 2012
Widom-Larsen-Theorie: Neutroneneinfang statt "kalte Fusion"
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1989 gaben Martin Fleischmann und Stanley Pons eine Pressekonferenz in der sie behaupteten ihnen wäre eine kalte Fusion geglückt. Leider waren die Ergebnisse nicht (bzw nur teilweise) reproduzierbar und selbst wenn es Messungen von "excess heat" (also überschüssige Energie) gab, passten die Ergebnisse nicht zu einer Fusion von Deuterium und waren so gering, dass es sich auch um einen systematischen Fehler in der Kalorimetrie handeln könnte. Es soll in diesem Artikel aber nicht um die experimentellen Arbeiten im Detail gehen, sondern um die Theorie.
Donnerstag, 1. März 2012
Wissenschaftstheorie - Teil 2: Überlichtschnelle Neutrinos und der Teufel im Detail
In Teil 1 dieses Artikels zur Wissenschaftstheorie habe ich die Bedeutung von Statistik in der Wissenschaft skiziert. In diesem Teil soll es nun um systematische Fehler gehen und um überlichtschnelle Neutrinos.
Mittwoch, 29. Februar 2012
Wissenschaftstheorie: Superbowl, Emotionen toter Lachse und überlichtschnelle Teilchen
Saubere wissenschaftliche Arbeit kommt um eine Fehleranalyse nicht herum. Zwei Artikel, die ich neulich gelesen habe, sind exemplarische Beispiele, wie wichtig eine Fehleranalyse ist. Andernfalls könnte man der Meinung sein, dass tote Lachse Emotionen empfinden oder dass sich Neutrinos mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen...
Montag, 13. Februar 2012
"Kalte Fusion" goes mainstream
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Die Überschrift ist etwas reißerisch, aber es tut sich dennoch etwas hinsichtlich LENR (Low-Energy-Nuclear-Reaction). So gibt es am CERN am 22.3 ein Colloquium zu LENR. In der Einladung heißt es:
"A plethora of theoretical models have been proposed to explain several experimental anomalies in LENR. A brief description of a weak interaction model shall be presented that claims to explain almost ALL of the anomalous effects found so far." (Quelle: ebd.)
Das "weak interaction model" bezieht sich auf die Widom-Larson Theorie, wie die Präsentation durch Yogendra Srivastava nahelegt. Srivastava hat zuletzt mit Widom und Larsen publiziert (Srivastava et al. - "A Primer for Electro-Weak Induced Low Energy Nuclear Reactions"). Nachdem der "Fleischmann-Pons-Effekt" bereits durch Präsentationen seit 2007 auf dem jährlichen Symposium der ACS (American Chemical Society) vertreten ist (Quelle) und die NASA (speziell die NASA in Langley) Interesse gezeigt hat (siehe auch video weiter unten), ist LENR am CERN mittlerweile quasi im Herz des mainstreams angekommen.
Wer Infos zur Widom-Larsen Theorie haben möchte, kann sich diese Beiträge von mir aus dem gelben Forum von letztem Jahr ansehen:
Ausführliches Statement zur LENR Forschung
SEHR ausführliche Erklärung der Widom-Larsen Theorie
Weiter Infos (engl.) erhält man auch auf http://wltheory.com/. Auch der Blog jener Seite ist für News rund um das Thema zu empfehlen.
Video der NASA:
(Original Video von der NASA homepage gibt es hier)
Ausführliches Statement zur LENR Forschung
SEHR ausführliche Erklärung der Widom-Larsen Theorie
Weiter Infos (engl.) erhält man auch auf http://wltheory.com/. Auch der Blog jener Seite ist für News rund um das Thema zu empfehlen.
Video der NASA:
Freitag, 22. Juli 2011
Update zur Grabung in Renningen (Bilder)
Hier mal ein kleines Update zur Grabung in Renningen (siehe auch: Aushilfsjob Archäologe). Ich werde in diesem Posting immer wieder mal ein paar neue Bilder reinstellen. Sollten neue Bilder dazukommen findet man sie hier. Das Datum des Postings wird dann aktualisiert. Sollte ich einen größeren "Bericht" schreiben, bekommt dieser ein extra Posting.
Neustes Update 22.07.2011
Neustes Update 22.07.2011
Freitag, 15. Juli 2011
Samstag, 9. Juli 2011
"Gab es die Sumerer doch?!" - Teil 1: Die C14-Kritik
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Vorwort
Ein Thema, dem ich mich schon länger widmen will, ist die Chronologiekritik von Gunnar Heinsohn und ihm nahestehende Chronologiekritiker.
Auf dieses Thema wurde ich durch das sehr empfehlenswerte Buch von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger: "Eigentum, Zins und Geld"
(Metropolis Verlag, 4. Auflage, 2006), aufmerksam. Über die darin vorkommende Kritik, habe ich bereits im Preview zu dieser Serie geschrieben. Der Titel dieses Beitrags ist eine Anspielung auf das Buch von Gunnar Heinsohn: "Die Sumerer gab es nicht"
(Mantis Verlag, 1988). Ich möchte dieses Thema sehr ausführlich in einer längeren Serie behandeln und auf viele Aspekte eingehen. Das Hauptaugenmerk soll jedoch auf den naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden liegen. Sollten Verfahren zur Datierung, wie die 14C-Datierung und Dendrochronologie - entgegen den Behauptungen der Chronologiekritiker - einen Gültigkeitsanspruch haben und sollte es darüber hinaus anhand von Funden möglich sein, die Kritik zu widerlegen, wird diese Serie etwas kürzer ausfallen. Sollten sich jedoch die Zweifel der Chronologiekritiker bestätigen und die Methoden gravierende Mängel aufweisen, so wird diese Serie zur Chronologiekritik deutlich länger werden und es wird sehr ausführlich über die gesamte Kritik berichtet werden.
Sonntag, 3. Juli 2011
Preview zur Artikelserie über die Chronologiekritik: Heinsohns dubiose Aussagen
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Ich plane im Moment eine Serie aus mehreren Artikeln zur Chronologiekritik von Gunnar Heinsohn, Heribert Illig und Hans-Ulrich Niemitz.
Ich kam darauf durch die Lektüre von Gunnar Heinsohns und Otto Steigers "Eigentum, Zins und Geld"
(Metropolis Verlag, 4. Auflage, 2006) [Ab hier abgekürzt: "EZG"]. Auch wenn ich einige Argumente von Niemitz (zusammen mit Christian Blöss) zur Problematik der 14C-Datierung durchaus verstehe und akzeptiere, sehe ich die Kritik mittlerweile als nicht mehr haltbar an. Über die 14C-Datierung werde ich sehr ausführlich berichten und möchte hier nur mal auf eine Stelle in "Eigentum, Zins und Geld" eingehen. Was die Kritik an der Ökonomie angeht, so stimme ich diesem Buch in weiten Teilen zu. Bei ein paar Punkten sehe ich das zwar etwas anders (so bin ich etwa gegenüber der "Eigentumsprämie" ähnlich kritisch wie Stadermann und Steiger in "Allgemeine Theorie der Wirtschaft: Band 1: Schulökonomik"
(Mohr Siebeck; 2. unveränderte Auflage: 2006)), aber ich kann "EZG" in Hinblick auf die ökonomischen Aussagen dennoch wärmsten empfehlen. Die näherer Betrachtung der darin enthaltenen Chronologiekritik, lässt diese dafür aber sehr dubios erscheinen...
Donnerstag, 23. Juni 2011
Aushilfsjob Archäologe: Bebilderter Kurzbericht der Grabung in Renningen
Ich habe zur Zeit einen Aushilfsjob bei der Archäologischen Denkmalpflege des "Landesamt für Denkmalschutz Baden-Württemberg". Ich bin "Vorarbeiter" auf der Ausgrabung in Renningen. Details dazu gibt es auch in einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung. Bei dieser Ausgrabung handelt es sich um eine neolithische Siedlung der Bandkeramiker. Die Grabung ist eine "Notgrabung", da an dieser Stelle eine Umgehungsstraße gebaut wird. Da man bei Notgrabungen in der Regel wenig Zeit hat, arbeitet man meist mehr mit Spaten als mit der Archäologenkelle und man schaut nach was da liegt, wenn es beim Spatenstich "knirscht". Dies ist meine erste Grabung und ich wusste zuvor nicht, dass das Landesdenkmalamt auch "Fachfremde" für solche Grabungen einstellt. Eine Notgrabung bietet sich eigentlich als Semesterjob an, da eine solche meist 1-2 Monate geht und solche Stellen nicht schwer zu bekommen sind. Beim Landesdenkmalamt für einen Ferienjob anfragen ist aber eher nicht eine naheliegende Idee und ich kam auch nur durch einen Freund der Archäologie studiert darauf.
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